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Vergangene Filme
MILK im Rahmen des SOMMERLOCHFESTIVALS
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1972 zieht das schwule Paar Harvey Milk (Sean Penn) und Scott
Smith (James Franco) von New York nach San Fransisco. Im Arbeiterviertel
Castro eröffnen sie einen Fotoladen, der bald zum Treffpunkt der Szene wird.
Milk entdeckt immer mehr sein Interesse für die Politik und engagiert sich
für die kleinen Leute und die Schwulen in seinem Viertel mit Protesten und
Straßenfesten. Als die Wahl zum Stadtrat ansteht, beginnt er viele Anhänger
dazu zu gewinnen und schafft 1977 schließlich den Einzug in den Stadtrat.
Kaum im Amt, stößt Milk eine Vielzahl von politischen Initiativen an, womit
er sich nicht nur Freunde macht. Und einer seiner Gegner, Milks
Stadtrats-Kollege Dan White (Josh Brolin) entpuppt sich schließlich als
Todfeind…
Der mit zwei Oscars prämierte Film gewann bei seinem
Erscheinen Ende 2008 eine unerwartet dringliche Note, als die
Gesetzesvorlage 8, mit der die Entscheidung des obersten kalifornischen
Gerichts, die Schwulenehe zu legalisieren, als verfassungswidrig erklärt
wurde. Der Film wird somit zum Ausrufezeichen, sich weiterhin für die Rechte
der Queer Community mit Nachdruck zu engagieren.
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DIE VERBORGENE WELT im Rahmen des SOMMERLOCHFESTIVALS
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Im „Location Cafe“ der eigensinnigen Amina, das sie gemeinsam
mit einem schwarzen Freund betreibt, bekommen Menschen aller Hautfarben ihr
Essen mit einem bezaubernden Lächeln serviert – alles andere als normal im
Südafrika der 1950er Jahre. Als Amina der indischen Einwanderin Miriam
begegnet, die abgelegen auf dem Land ein traditionelles Dasein als Hausfrau
und Mutter fristet, fühlen sich die Frauen stark voneinander angezogen. Es
bahnt sich eine zarte Liebe zwischen den beiden an, die Opfer der sozialen
Umstände zu werden droht.
Shamim Sharif ist mit DIE VERBORGENE WELT ein Bravourstück
gelungen: überzeugende Charaktere, Spannung, aber auch Humor und hinreißende
Romantik. Dazu eine atemberaubende Kulisse - unterstrichen von einem
gefühlvollen Soundtrack mit Jazzklassikern dieser Zeit.
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SHELTER
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Sonne, Wind und hohe Wellen. Im beschaulichen San Pedro in Kalifornien ist
Surfen an der Tagesordnung. Doch für all die durchtrainierten Männerkörper
am Strand hat der junge Graffiti-Artist Zach anfangs nur wenig übrig. Er
muss sich um den fünfjährigen Sohn seiner Schwester Jeannie kümmern und Geld
in der Imbissbude nebenan verdienen – das geplante Kunststudium scheint
schlicht unerreichbar. Als er jedoch den deutlich älteren Shaun trifft,
ändert sich alles. Zach ist hin und hergerissen zwischen der Liebe zu Shaun
und dem Unverständnis seiner Schwester.
Regisseur Markowitz folgt der Identitätsfindung seines
jugendlichen Helden im Gefühlskonflikt zwischen Vater- und Liebesgefühlen,
zwischen Verantwortung und Karriere, mit intensiven, verträumten Bildern.
Shelter gewann zehn Filmpreise bei lesbisch-schwulen Festivals u.a. in
Philadelphia, Los Angeles, Dallas, Seattle und Tampa.
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WAS AM ENDE ZÄHLT
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Ab dem Moment, als Carla
in den Zug nach Frankreich gestiegen ist, kann es schlechter nicht laufen:
Geld und Gepäck sind weg, der One-Night-Stand, mit dem sie ihre
Notunterkunft erkauft hat, zeigt auf dem Ultraschall Folgen und für eine
Abtreibung ist es zu spät. Eine Katastrophe – wäre da nicht die eigensinnige
und patente Lucy, die eine brillante Idee hat: Carla soll doch das Baby
unter ihrem Namen bekommen und dann wie geplant auf die Modeschule gehen -
Lucy will sich kümmern. Darauf lässt sich Carla ein. Bis zur Geburt
verstecken sich die beiden in einer Wohnung, Doch dann will Carla ihr Baby
nicht verlassen. Sie fordert von Lucy, sich aus ihrem Umfeld zu lösen. Doch
die Situation muss erst eskalieren, bis die beiden Mütter zu großen
Entscheidungen bereit sind.
"Was am Ende zählt ist spannend, hat Tiefe, bringt zum
Lachen und zum Nachdenken - ein rundum gelungener Film, mit starken,
ungewöhnlichen Bildern und zwei wirklich großartigen Protagonistinnen."
(arte - "Metropolis")
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DAS BEINAHE UNSPEKTAKULÄRE LEBEN DES ETHAN GREEN
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Ethan Green könnte jeden haben! Er müsste nur zugreifen –
der heiße Baseball-Spieler Kyle braucht Hilfe beim Coming-Out, der allzeit
bereite 19-jährige Punch hätte nichts gegen einen etwas reiferen Mann
einzuwenden, und wenn er sich noch mal auf seinen Ex-Freund Leo einließe,
würde der vielleicht davon absehen, das gemeinsame Haus zu verkaufen. Aber
Ethan Green kann sich nicht entscheiden – er begibt sich auf einen
Hindernislauf durch die Betten seiner Bewerber, verbreitet ein Gefühlschaos
nach dem nächsten und hinterlässt gebrochene Herzen am laufenden Band.
Sexy, schnell, gefühlvoll und sehr, sehr witzig: Dieser
Film über einen süßen Chaoten hält bei allem Witz auch einige Weisheiten
über die (schwule) Liebe parat.
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MEIN FREUND AUS FARO
im Rahmen des Warmen
Winters
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Die burschikose Mel (Anjorka Strechel) lebt mit ihrem
älteren Bruder Knut (Florian Panzer) und ihrem Vater (Thilo Prückner)
zusammen in der norddeutschen Provinz. Eines Nachts springt ihr die
14-jährige Jenny (Lucie Hollmann) vor's Auto, in die sich Mel sofort
verliebt. Aufgrund eines Missverständnisses gibt sich Mel als Junge aus: Sie
erfindet eine neue Identität und stellt sich als Miguel aus Portugal vor.
Jenny ahnt davon nichts und verliebt sich ebenfalls – in den Jungen, der so
anders ist. Vater und Bruder stellt Mel wiederum ihren tatsächlich
portugiesischer Kollege Nuno (Manuel Cortez) als ihren Freund Miguel vor.
Mit großer Sensibilität zeigt der Film eine kraftvolle
Geschichte von Leidenschaft, dem Erwachsenwerden und dem Mut zur wahren,
selbst bestimmten Liebe.
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Die amerikanischen Südstaaten in den 70er Jahren: erst vor
kurzem ist Nathans Familie in diese konservative und tiefreligiöse Gegend
gezogen. Der 15-jährige fühlt sich isoliert und hilflos den Launen seines
Vaters ausgesetzt. Dann lernt er den Nachbarsjungen Roy kennen. Er ist schon
17, fährt den Schulbus und hat eine Freundin.
Als die beiden Jungen sich näher kennenlernen, keimt in
Nathan eine erste Liebe zu dem Älteren auf. Beim nächtlichen Lernen stellt
sich dann heraus, dass Nathans Gefühle überraschenderweise erwidert werden.
Es entwickelt sich eine Romanze zwischen den beiden, die zunehmend
dramatische Züge gewinnt. Nicht nur, dass Nathans trunksüchtiger Vater ihm
gefährlich nahe kommt, auch ein gemeinsamer Campingausflug von Roy und
Nathan mit zwei Schulfreunden nimmt eine fatale Wendung.
Die Geschichte einer ersten Liebe, eines Tabubruchs aber
auch von Gewalt nach dem Bestseller-Roman des Erfolgsautors Jim Grimsley.
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ITTY BITTY TITTY COMMITTEE – präsentiert vom
FrauenLesbenReferat
der TU Braunschweig
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Die lesbische High-School-Absolventin Anna bekommt keinen
Studienplatz auf dem College. Stattdessen hängt sie in ihrem Job als
Empfangsdame einer Schönheitsklinik fest. Anna empfindet ihre Arbeit als
perspektiv- und sinnlos. Hoffnung keimt auf, als sie eines Nachts der
charismatischen Sadie begegnet, die Anti-Brustvergrößerungs-Parolen an den
Eingang der Klinik sprüht. Sadie lädt Anna zu einem Treffen ihrer
Frauen-Guerilla-Gruppe „Clits In Action“ (kurz C.I.A.) ein, die mit
Untergrundaktionen feministische Werte propagieren. Nach und nach müssen die
radikalen Frauen allerdings feststellen, dass ihre Aktionen nicht sehr
erfolgreich sind, ihre Webseite äußerst selten besucht wird – und dass Sadie
sich mehr und mehr davon abhalten lässt, bei der C.I.A. mitzumachen.
Ausgerechnet Anna hat schließlich die Idee zu einem grandiosen,
revolutionären Akt, der der C.I.A. endlich die weltweite mediale
Aufmerksamkeit bringen soll...
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 | Musical, USA 2005, OmU. |
 | Termin: Montag, 1.12., 20 Uhr Come together, 20:30 Uhr Filmbeginn |
 | Dauer: ca. 135 Min. |
 | Trailer zum Film
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Heiligabend 1989: Der Filmemacher Mark und der Junkie Roger leben zusammen
in New Yorks East Village und sind beide vom Schicksal gebeutelt. Mark
trauert seiner Freundin Maureen nach, die ihn wegen einer Frau verlassen
hat. Roger kommt derweil nicht über den Tod seiner Freundin hinweg, obwohl
ihm seine Nachbarin, die Stripperin Mimi schöne Augen macht. Zudem wird die
Künstler-WG durch den Vermieter betroht. Der Immobilien-Hai will das Viertel
sanieren und die Bohemians aus ihren Wohnungen vertreiben. Zeitgleich findet
ihr ehemaliger Mitbewohner Tom seine große Liebe in der Drag-Queen Angel.
Doch wie lange werden die zwei ihr Glück genießen können? Beide sind
HIV-positiv. Aus Anlass des Welt-AIDS-Tages zeigt QueerCinema mit „Rent“ die
Verfilmung des erfolgreichen gleichnamigen Broadway-Musicals, dessen
Geschichte wiederum auf Puccinis Oper „La Bohème“ basiert und mit den Folgen
von AIDS Ende der 80er Jahre konfrontiert.
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POLTERGAY
 | Komödie/Fantasy, FR 2006. |
 | Termin: Montag, 3.11., 20 Uhr Come together, 20:30 Uhr Filmbeginn |
 | Dauer: ca. 93 Min. |
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Trailer zum Film
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Als Marc
und Emma in ihr neues Haus einziehen, fängt Marc an, seltsame Visionen zu
haben: Er sieht fünf bunt angezogene Männergestalten durch das Haus irren
und Unsinn anstellen. Emma hat immer weniger Verständnis für die Spinnereien
ihres Mannes und zieht schließlich aus. Da findet Marc endlich heraus, dass
das Haus in den 70ern ein Schwulenclub war. Doch die Disco brannte eines
Tages ab, das Einzig, was aus der alten Zeit übrig blieb, sind ein paar
Poltergeister, schwule Poltergeister, die sich an der Welt rächen wollen und
auch heute noch zu der Musik von Boney M´s „Ra.. Ra.. Rasputin“ tanzen.
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EINE HOCHZEIT ZU DRITT
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Rachel (Piper Perabo) steht vor dem schönsten Tag ihres
Lebens. Die Hochzeitszeremonie mit ihrem Traummann Heck (Matthew Goode) ist
in vollem Gange, da passiert das Magische. Auf dem Weg zum Altar erblickt
Rachel die hübsche Floristin Luce (Lena Headey) und es macht „klick“ - Liebe
auf den ersten Blick. Das hält sie zwar nicht von der Heirat ab, aber als
Rachel der Blumenfrau später näher kommt, ist sie völlig verzaubert von ihr,
weiß ihre Gefühle aber nicht einzuordnen. Schließlich ist Rachel doch nicht
bisexuell, denkt sie jedenfalls. Deswegen tut sie die Sache erst mal ab und
versucht Hecks besten Freund und Trauzeugen Cooper (Darren Boyd) mit ihr zu
verkuppeln. Doch bald kommt heraus, dass die schöne Luce - Überraschung -
lesbisch ist und sich sehr wohl zu Rachel hingezogen fühlt... |
Solange Du Hier Bist
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Der junge Stricher Sebastian ist eine von Georgs wenigen
verbliebenen Chancen seinen einsiedlerischen Alltag zu durchbrechen –
immerhin für ein paar Stunden. Georg liebt Sebastians leichte und
spielerische Art. Eines Tages scheint es, als ginge einer von Georgs
sehnlichsten Wünschen in Erfüllung. Sebastian fragt, ob er über Nacht
bleiben könne – freiwillig. Georg strengt sich an, um die seltenen und
wertvollen Momente vollkommen genießen zu können. Insgeheim erhofft er sich
mehr. Jedoch je mehr sich Georg an den jungen Mann herantraut, desto mehr
zieht sich Sebastian zurück. Sebastian ringt offensichtlich mit einer
schweren Krise, und Georgs Annäherungen scheitern nicht nur, sondern es
kommt zum Zerwürfnis, das den einsamen Mann in tiefer Traurigkeit
zurücklässt. Bald darauf taucht Sebastian jedoch wieder auf, und dieses Mal
wird sein Besuch zu einem ganz besonderen Erlebnis.
Das Spielfilmdebüt des jungen Regisseurs Stefan
Westerwelle ist eindringlich, poetisch und wirkungsvoll inszeniert. Der Film
lässt seine Zuschauer zu stillen Beobachtern einer echten, zärtlichen
Begegnung werden. Ein leiser, aber keineswegs ruhiger Film – ausgezeichnet
mit dem deutschen Filmpreis „Lola“.
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INFAM
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Das konservative Neuengland in den frühen 1960er Jahren.
Die seit dem Teenageralter befreundeten jungen Lehrerinnen Karen Wright
(Audrey Hepburn) und Martha Dobie (Shirley MacLaine) haben eine Privatschule
für Mädchen aufgebaut, die sie erfolgreich leiten. Als Karen ihre Schülerin
Mary wegen einer Lüge bestraft, sinnt Mary auf Rache. Sie erzählt der
Großmutter von einer angeblichen homosexuellen Liaison zwischen Karen und
Martha. Die alte Dame informiert sämtliche Eltern darüber und die nehmen in
kürzester Zeit sämtliche Mädchen von der Schule. Karen und Martha scheinen
mit ihrer Arbeit vor dem Nichts zu stehen.
Dank der brillanten darstellerischen Leistung von Audrey
Hepburn und Shirley MacLaine gerät Wylers stark inszenierter Film zu einer
ebenso spannenden wie vielschichtigen Auseinandersetzung um
gesellschaftliche Vorurteile - auch wenn das Wort lesbisch hier nicht
vorkommt. Der Film wurde für insgesamt fünf Oscars nominiert.
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In der Beziehung des schwulen Pärchens Jamie und James
kriselt es; ihre Therapeutin Sofia hatte trotz Kamasutra-verdächtigem Sex
mit ihrem Mann Rob noch nie einen Orgasmus und Severin, die Domina, ist
unfähig eine tiefergehende persönliche Beziehung aufzubauen. Das ist New
York. Alle Protagonisten begegnen einander, kommen sich näher: Zunächst die
beiden Schwulen und die Therapeutin in einer bizarren Sitzung, zuletzt alle
in einem Club namens Shortbus, einer Mischung aus Varieté und Swinger-Club
für fröhlichen Gruppensex. Wer hier gerade keinen Sex will, der redet
zumindest drüber. Shortbus ist Leidenschaft, Job, Höhepunkt, Tod. |
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Unerwartet verliebt sich Lou in ihre beste Freundin
Sassafras, Sass genannt. Die beiden kommen tatsächlich zusammen und brechen
nach San Francisco auf, um in der homosexuellen Künstlerszene zu arbeiten.
Dort begeben sie sich auf eine erotische Entdeckungsreise durch die Welt der
unbegrenzten Affären und Möglichkeiten, die die Szene von San Francisco zu
bieten hat. Das Paar gibt sich in der BDSM-Subkultur Rollenspielen hin: Lou
als "grimmiger Seebär" und Sass als "missratene Prinzessin". Aber richtig
glücklich macht die beiden ihre Offenheit nicht. Selbst aus dem bekannten
"Wahrheit oder Pflicht" beim Flaschendrehen wird "schlage oder küsse".
Eine Komödie, die einen nicht immer ernst gemeinten Blick
auf Liebe, Obsession und Freundschaft wirft. |
Reine Geschmacksache
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Binnen weniger Tage bricht die heile Welt von Wolfgang „Wolfi“
Zenker (Edgar Selge), Handelsvertreter für Damenoberbekleidung, restlos in
sich zusammen. Er hat zwar eine funkelnagelneue S-Klasse, kurz darauf aber
keinen Führerschein mehr. Sein Sohn Karsten (Florian Bartholomäi),
frischgebackener Abiturient, wird kurzerhand zwangsverpflichtet, Wolfi samt
Frühjahrskollektion durch die deutsche Provinz zu chauffieren. So bahnt sich
das Chaos seinen Weg, denn Kollege Steven (Roman Knizka) mopst ihm mit neuer
Kollektion und unlauteren Tricks die Kunden weg, Gattin Erika (Franziska
Walser) verlässt ihn, und Sohn Karsten (Florian Bartholomäi) hat sein
schwules Coming-out – ausgerechnet mit Steven.
Sommerliche Tragikomödie mit "Tatort"-Kommissar Edgar
Selge in dem ein sanfter Biedermann zum tobenden Brandstifter wird.
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Die Töchter des chinesischen Gärtners
 | Drama, Frankreich 2005. FSK: Freigegeben ab 12 Jahren |
 | Termin: Montag, 5.5., 20 Uhr |
 | Präsentiert vom FrauenLesbenReferat der TU Braunschweig |
 | Weitere
Informationen und
Trailer
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China in den 1980er Jahren: Die junge Waise Min Li (Mylène
Jampanoi) möchte bei dem berühmten Botanik-Professor Chen (Ling Dong Fu) ein
Praktikum absolvieren. Dieser lebt zurückgezogen auf einer Insel inmitten
einer prachtvollen Pflanzenwelt. Dort führt er ein strenges Regiment über
seine Tochter An (Li Xiaoran), die unter Vereinsamung leidet. Entsprechend
erfreut ist sie über Lis Gesellschaft und aus anfänglicher Sympathie wächst
erotische Anziehung, aus der Liebe wird – eine streng verbotene Beziehung.
Um bei An bleiben zu können, heiratet Li ihren Bruder Dan (Wang Weidong).
Eine fatale Entscheidung, die das empfindliche Familiengleichgewicht aus dem
Lot bringt.
Sensibel greift Dai Sijie nach seinem Erfolg "Balzac und
die kleine chinesische Schneiderin" abermals ein Tabuthema seiner Heimat auf
und erzählt eine in berauschend schöne Bilder getauchte Geschichte um eine
verbotene gleichgeschlechtliche Romanze. |
Dorian Blues
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Dorian Lagatos (Michael McMillan) hatte seit seiner Jugend
mehrere Probleme. Er hat einen reaktionären Vater, eine schweigsame Mutter
und einen Bruder der alles darstellt was man an der Schule sein will: Nicky
(Lea Coco) ist gutaussehend, beliebt, Footballstar, von Mädchen umschwärmt.
Dorian dagegen ist, eher unscheinbar gutaussehend, spindeldürr, schüchtern,
intellektuell, linksliberal – und schwul. Doch bevor er das Coming-out
gegenüber seinem konservativen Vater wagt, informiert er Nicky. Dessen
Versuche, Dorian zu einem richtigen Kerl zu machen, scheitern nicht erst im
Strip-Lokal. Stattdessen nimmt Dorian jetzt sein Leben selber in die Hand
und sucht das offene Gespräch mit dem Vater, das in einem Desaster von
Peinlichkeiten endet… Mit viel Ironie und Sarkasmus vermittelt „Dorian
Blues“ eine Leichtigkeit, die neue Lust aufs Schwulsein macht! |
Tagebuch eines Skandals
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Mit den Oscar-Preisträgerinnen Judi Dench und Cate Blanchett
Sheba (Cate Blanchett), die Neue im Lehrerkollegium, weckt sofort das
Interesse von Barbara Covett (Judi Dench). Denn sie ist all das, was Barbara
nicht ist: jung, strahlend schön, freundlich, scheinbar vom Glück verwöhnt.
Bald sind sie im Schulalltag unzertrennlich, auch privat sehen sich die
beiden Frauen immer häufiger. Dann kommt jener Abend, an dem Barbara eine
schockierende Entdeckung macht: Sheba hat eine Affäre mit einem ihrer
minderjährigen Schüler. Barbara konfrontiert Sheba mit der Wahrheit und
nimmt ihr das Versprechen ab, den Jungen nicht mehr zu treffen. Im Gegenzug
will sie Schweigen bewahren. Barbara steigert sich in die Wahnvorstellung
hinein, dass sie Sheba als beste Freundin besitzen könne. Eine Obsession,
die immer aufdringlichere Formen annimmt. Als Barbara nach einiger Zeit
dahinter kommt, dass Sheba trotz gegenteiliger Beteuerungen die Verbindung
zu dem Schüler nicht abgebrochen hat, eskaliert die Situation … |
11 Men Out
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Ottar Thor (Bjorn Hlynur Haraldsson) ist der ebenso arrogante wie
gutaussehende Starspieler des isländischen Spitzenfußballclubs KR. Für einen
narzistischen PR-Erfolg gibt er sein Coming-Out als Schwuler an die Presse
weiter. Danach wird er von seinem Team geschnitten und auf die Ersatzbank
verbannt. Auch mit seiner Ex-Frau Gugga (Lilja Nóttthórarinsdóttir), einst
Miss Island, nun Vollzeitalkoholikerin und seinem videospielsüchtigen
Teenspross Magnus (Arnmundur Ernst) ist alles Essig - bis er in ein
Amateurteam mit schwulen Playern eintritt.
Eine mit schrulligem, isländischem Humor gewürzte Komödie mit ernstem
Hintersinn gelang Róbert I. Douglas in seinem Spielfilmdebüt, das mit
erfrischendem Lokalkolorit Anderssein und Sportspaß erfolgreich miteinander
verbindet.
(Quelle:
www.kino.de) |
Vivere
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Ein Film von Angelina Maccarone mit Esther Zimmering, Hannelore Elsner,
Kim Schnitzer
Die junge Antonietta (Kim Schnitzer) ist den tristen Alltag in der Kölner
Vorstadt leid. Frisch verliebt in ihren holländischen Freund Snickers (Egbert-Jan
Weeber) haut sie mit ihm und dessen Band im Bus nach Rotterdam ab. Der
verzweifelte Vater schickt seine zweite Tochter, die Taxifahrerin Francesca
(Esther Zimmering), auf die Suche nach der kleinen Schwester.
Auf der nächtlichen Fahrt trifft Francesca auf Gerlinde (Hannelore Elsner)
die zuvor in einen Autounfall mit dem Tourbus der Band verwickelt war.
Nichts davon ahnend bringt Francesca sie zunächst in ein Krankenhaus, wo
diese jedoch nicht bleiben möchte. So nimmt Francesca die schweigsame und
geheimnisvolle Frau gezwungenermaßen mit auf die Reise.
Eine Geschichte dreier Frauen, deren Wege sich wie magisch verbinden und
schicksalshaft trennen. Drei Frauen, die das Leben entdecken. |
Boy Culture
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Der 26-jährige Callboy X (Derek
Magyar) nennt ein randvolles Konto und einen exklusiven Kundenstamm, den
er als seine zwölf "Jünger" bezeichnet, sein Eigen. Andere Beziehungen außer
finanziell lukrativen meidet er, auch wenn er sich zu seinem attraktiven
schwarzen Mitbewohner Andrew (Darryl
Stephens) hingezogen fühlt. Während Andrew noch mit seiner Sexualität
kämpft, ist Joey (Jonathon
Trent) in X hoffnungslos verliebt und schläft aus Frust mit jedem. Doch
X hat genug am Hals: Sein neuester Kunde Gregory (Patrick
Bauchau) verlangt seine Liebe. Auf höchst vielfältige und abwechslungsreiche Weise stellt
sich
Q. Allan Brockas gut gespieltes Gay Drama der Treue, der Monogamie und der
Natur der Liebe. Erprobt wird das visuell strenge Konzept zwischen Rassen und
Generationen. |
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